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Derenko Vienna-Gastro-Tour

Einen Abend quer durch Wien mit dem Designteam von Derenko.

Wien ist ja bekanntlich nicht gerade die lebendigste Stadt der Welt. Dennoch tut sich in der Wiener Gastro-Landschaft so einiges. Das Designteam von Derenko wollte sich über aktuelle Projekte einen Überblick verschaffen und hat sich auf den Weg quer durch Wien gemacht.

Gleich mal vorweg: Wien hat doch so einiges zu bieten…

IKI

Wir starteten gegenüber dem Campus Bräu eines unserer jüngeren Projekte. Dort hat erst vor kurzem, im gegenüberliegenden Gebäudeteil des Erste-Campus, ein asiatisches Restaurant eröffnet.

Ein lang gezogenes helles freundliches Lokal mit einem minimalistischen Raumkonzept. Dezente Grautöne gemischt mit Holz und schwarzen Fliesen dominieren das Interieur. Auf zwei Ebenen kann man hier speisen und wenn man das nötige Kleingeld parat hat, kann man im oberen Bereich eines der drei Séparées für private Feiern, Meetings etc. mieten.

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Das Erich

Anschließend ging es zurück in die innere Stadt in den 07. Bezirk. Dort findet man in einer alten süßen Häuserzeile Das Erich. Eine kleine aber feine Bar mit ausgezeichneten Gin-Cocktails. Das Raumkonzept ist schlicht. Hauptsächlich dominieren großflächig vergoldeten Bar- und Wandflächen, die aber weder dekadent noch kitschig wirken. Im Gegenteil,… durch die Beleuchtung des Lokals wird ein warmer goldener Schein in den Raum zurück reflektiert. Kombiniert mit Holz und weißen Ziegelwänden ist es durchaus ein Örtchen in dem es sich länger aushalten lässt.

 

Maris’s Metcha Matcha

Auf dem Weg zum nächsten Stop sind wir förmlich über ein süßes kleines Lokal gestolpert. Das Mari’s Metcha Matcha ist ein japanisches Konzept in dem typische Speisen und kleine Dekoartikel erworben werden können. Viele Sitzplätze gibt es zwar nicht, aber an Gemütlichkeit fehlt es der Räumlichkeit definitiv nicht. Alleine wegen der freundlichen Verkaufskraft, die mit viel Know-how aufwartet, lohnt sich der Besuch.

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Aragwi

Ein Stück weiter unten hinterm Volkstheater liegt am Eck das Aragwi. Gemütliche Wohnzimmeratmosphäre kombiniert mit georgischen Spezialitäten. Ein interessantes Konzept welches jedoch zu gespaltenen Meinungen unter uns gesorgt hat. Definitiv interessantes Stilelement sind die in Fischgrätenmuster verlegten Ziegeln auf den Wänden. Große Bänke und weiche Fauteuils erzeugen eine warme familiäre Umgebung. Sehr zu empfehlen – die gefüllten Teigtaschen genannt „Chinkali“ – jedoch um 9,-/5 Stück auch etwas im angehobeneren Preissegment. Dafür hat der Gin-Tonic um 3,90 alles wieder ausgeglichen.

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You

Jetzt haben wir uns einen Wein verdient. Eine kleine Pause legten wir dann in der „You“ Bar, welche zum Hotel Meridien gehört, ein. Chices hochwertiges Ambiente mit feiner Chill-out Musik und einer Mischung aus petrol, dunkelblau und bronze. Hier lässt sich der eine oder andere Cocktail nach der Arbeit und am Wochenende durchaus genießen. Durch das warme Lichtkonzept ist die Stimmung äußerst gemütlich.

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Miznon

Am Weg zum nächsten Stop haben wir das Miznon entdeckt – das ehemalige Dombeisl. Nun ist ein israelisches Restaurant drinnen. Laut, lebendig und cool, ein absoluter Kontrast zur biederen Innenstadt. Der Duft wenn man das Lokal betritt lässt einem gleich mal das Wasser im Mund zusammen laufen. Leider war es so voll, dass wir gleich wieder weitergegangen sind.

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Rinderwahn

Nachdem unser Magen im Miznon bereits zum Knurren angefangen hat, kam der nächste Stop gerade Recht. Der Rinderwahn ist in Wien ausgebrochen. Cooles Burger-Lokal trifft auf Schlachthaus-Atmosphäre mit witzigen Sprüchen. Sehr gut gefüllt haben wir dann doch noch einen Platz im letzten hinteren Eck bekommen. Die Burger waren saftig und wirklich qualitativ hochwertig zubereitet. Das Ambiente aus viel Weiß mit warmen dunklen Holztönen akzentuiert, macht einen einladenden Eindruck. Die roten markanten Sprüche in Versalien geben den weißen Räumlichkeiten einen coolen Touch.

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Blue Mustard

Last but not least – Unsere letzte Station hat uns zum Blue Mustard geführt. Ein sehr aufwändig gestaltetes Lichtkonzept mit gotischen Bögen hinter der Bar. Die Bar ist ein echter Hingucker und definitiv einen Besuch wert.

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