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Kunde: Mikeli by Ringana
Ort: Michaeligasse 14, 8230 Hartberg
Jahr: 2026
Webseite: ringana.com
Kategorie: Innenarchitektur - Hotel

 

Revitalisierung eines historischen Gebäudes zum Boutiquehotel

Mit dem Hotel Mikeli erhält das Grundstück in der Hartberger Innenstadt eine neue Funktion – nicht neu erfunden, sondern neu gedacht. Aus dem Leerstand der ehemaligen König Bäckerei entsteht ein Boutique-Hotel mit eigenständigem Gestaltungskonzept, das dem Ort frische Lebendigkeit verleiht. 
Das denkmalgeschützte Gebäude aus dem 19. Jahrhundert wird behutsam weitergedacht und liebevoll saniert. Erhaltene Strukturen treffen auf präzise ergänzte Neubauelemente - hell und minimalistisch. Dazwischen: eine grüne Oase im Innenhof, die wie ein leiser Atemzug wirkt – geschützt, urban - genau der richtige Gegenpol zur Stadt und zudem der höher gelegene "Stadtgarten".
 

Hotel Design für Mikeli

Für das Boutique-Hotel wurden rund 40 hochwertige Zimmer in einer einheitlichen Kategorie geplant, wobei der Bestand mit seiner gewachsenen Struktur natürliche Variationen in Grundrissen und Raumproportionen ermöglicht. Das Hoteldesign verkörpert die Dualität von: historisch und zeitgenössisch, alt und neu, kantig und rund, lokal und international. Die Hotellobby präsentiert sich mit hohem zweigeschoßigem Luftraum und öffnet sich zum Herzstück des Hauses - der grünen Hof-Oase.

Die Zimmergestaltung setzt auf harmonische Raumfolgen und eine Atmosphäre, die durch Materialität, Licht und sorgfältig gesetzte Details wirkt. Ein zentrales Gestaltungsthema war das Gefühl von Geborgenheit im Schlafbereich. In den Neubauzimmern wurde das Bett daher als räumlich gefasstes Element gedacht – wie eine behutsam integrierte „Schlafbox“, die Schutz, Ruhe und Intimität vermittelt.
 

Materialität als Erlebnis – und als Verantwortung

Ein Herzstück des Konzepts ist die konsequente Auseinandersetzung mit
ressourcenschonenden Lösungen – sichtbar, spürbar, alltagstauglich. Im Frühstücksbereich kommen Akustikpaneele aus recycelten PET-Flaschen zum Einsatz. Sie verbessern die Raumakustik deutlich und unterstützen gleichzeitig die architektonische Wirkung von Deckenwölbungen, ohne deren Charakter zu überdecken.

Als verbindendes Element zwischen Alt und Neu ist wiederverwendetes Parkett im klassischen Fischgrätmuster vorgesehen. So entsteht ein Interior, das nicht “grün” aussehen muss, um bewusst zu sein: Die Qualität liegt in der Substanz – und in der Entscheidung, Schönheit und Ressourcenschonung nicht als Gegensatz zu behandeln.

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