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Es gibt auch Firmenausflüge, die tatsächlich Spass machen

Normalerweise bekommt man Bauchschmerzen, wenn man sorgsam seiner Arbeit im Office nachgeht und eine E-Mail mit dem Betreff “Firmenausflug” erhält.

Bei uns ist das allerdings ein bisserl anders. Denn unser Büro-Klima ist sehr gelassen. Wir sind tatsächlich eines dieser Offices, wo der Schmäh wirklich rennt. Worauf auch unser Erfolgskonzept aufbaut, auf Gleichgesinntheit und Gemeinsamkeit.

Also war es für uns so, dass wir uns alle schon sehr auf das Wochenende gefreut haben. Und ihr könnt euch auch vorstellen, wie groß die Freude wurde als wir das Programm durchgegangen sind und Schmankerl wie “Schlag den Chef” oder Bubble-Soccer auf der Agenda standen. Dreimal dürft ihr raten, welches davon in uns die größte Vorfreude geweckt hat: Genau, Bubble-Soccer.

Startschuss für das Programm machte vorerst die Weinverkostung beim Weingut Laurer um zehn Uhr morgens. Natürlich haben wir alle in fein säuberlicher Weinverkostungs-Manier den Wein nicht wieder ausgespuckt, sondern ihm gefrönt und brav getrunken. Danach gab es allerdings ein gutes Essen. Doch gleich im Anschluss, um beim Thema zu bleiben, haben wir dann den größten historischen Weinkeller Österreichs besucht – den Retzer Erlebniskeller. Dessen Tunnelnetz übrigens größer als die Straßen von Retz ist und dessen Gästeführer so reizend war, dass er eigentlich das Highlight der Führung wurde. Sein trockener Schmäh bleibt einfach unvergesslich. Auch interessant war die Tatsache, dass unter Retz faktisch nur ein riesiger Sandhaufen ist. Die Tunnel wurden also nur gegraben.

 

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Im Weingut Laurer waren wir direkt an der Quelle

Danach gab es wieder was zu essen, wir haben eigentlich immer nur gegessen. Und weil wir schon bei einem Weinkeller waren, haben wir natürlich auch wieder getrunken.

Nachdem wir dann wieder gut gestärkt waren, ging es um das Eingemachte: Unsere eigene Derenko-Bubble-Soccer-Champions League ging vonstatten. Fünf brutal professionelle Teams wurden gebildet und es hieß alle gegen alle. Funfact: Niemand hat sich etwas gebrochen, von kleinen Verletzungen müssen wir ja jetzt nicht unbedingt reden.

 

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Um alle Teams gleichwohl zu belohnen, ging es nach dem Match zum Retzbacherhof. Der war übrigens traumhaft schön und hat uns mit drei Gängen belohnt. Und weil Essen so anstrengend sein kann – oder vielleicht war es doch der illustre Tag – haben wir uns erlaubt, ein Schläfchen bis zum Frühstück zu machen.

Am nächsten Tag, dem Samstag, wurden dann unsere Skills in Sachen Brückenbau getestet. Zwei Teams, zwei verschiedene Brücken. Eine, die auf soliden Fässern beziehungsweise später nicht mehr ganz so so solide Fässer baute, während die andere nach mehreren Ideen-Vorschlägen letztendlich zu einer Hängebrücke wurde. „Ich bin dann im Endeffekt wie Mary Poppins mit dem Schirm über die Brücke gegangen“ sagte Lukas und ja, es hat sehr graziös ausgesehen. “Mit den Kollegen ausgelassen plaudern zu können und das mal nicht über Firmen- oder Projekt-Belange, war für mich sehr wichtig.”, so Manuela, “Spannend fand ich diverse Charaktere in anderen Situationen als im Büro-Alltag kennen zu lernen . Die Hängebrücke meiner Gruppe fand ich besonders cool.”.

 

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Nachher war dann das Highlight des Rahmenprogramms an der Reihe: “Schlag den Chef”. In dem Fall war es die Chef-Familie. Chefs vs Mitarbeiter. Die Einsätze waren hoch – Ballonfahrt oder Grillfest. Sagen wir’s so, es wurde die Ballonfahrt. Aber schlussendlich haben eigentlich alle gewonnen, denn die Einsätze waren ohnehin für das gesammte Team bestimmt.

Um uns vom ganzen Tumult wieder ein bisschen zu beruhigen, besuchten wir das Wahrzeichen von Retz, die Windmühle. Dort haben wir vorerst ganz gediegen zu Abend gegessen und uns im Anschluss mit einigen Flaschen Wein durch die kulinarische Weinlandschaft von Retz gekostet.

 

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Wir haben auch verantwortungsvoll dafür gesorgt, stets eine gute Unterlage zu haben

Zwischendurch haben wir auch immer wieder den Spa-Bereich des Althof Retz besucht, denn der imposante Infinity-Pool macht einfach Lust auf mehr.

Im Althof Retz haben wir übrigens unter anderem die “Winzerzimmer” gestaltet, die dort als Highlight gelten.

Sonntag ging es dann auch schon leider wieder nach Hause, wo viele von uns seit langer Zeit zum ersten Mal wieder ein Nachmittagsschläfchen hielten. Von wegen Firmenausflüge verursachen Bauchschmerzen, bei uns lösen sie eher nur Sättigungsgefühle oder einen Schwips aus.

 

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